HAVA: Ich bin bei JoG, damit andere nicht denken, dass sie allein sind, sondern wissen, dass jemand hinter ihnen steht.

Ein Text von Hava, warum sie sich seit Jahren bei JoG engagiert und was sie von der Politik fordert.

Ich bin seit 2016 bei JoG aktiv. Damals bin ich zu JoG gekommen, weil ich selbst von einer Abschiebung bedroht war. Gemeinsam mit JoG habe ich dann für meine Rechte gekämpft. Jetzt engagiere ich mich bei JoG, damit andere nicht denken, dass sie allein sind, sondern wissen, dass jemand hinter ihnen steht.

Meine Forderungen an die Politik sind, dass jede*r wohnen darf, wo sie*er will und wir alle die gleichen Rechte haben!

Besonders wichtig für mich in der Arbeit von JoG sind unsere Forderungen für ein Bleiberecht für alle und dass Kinder und Jugendliche sich bei JoG wirklich empowern können.

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Gemeinsam stark gegen Rassismus

Der Tag gegen Rassismus erinnert uns daran, dass wir als junge Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen gemeinsam gegen Rassismus kämpfen müssen. Wir wollen denjenigen, die rassistisches Gedankengut verbreiten, zeigen, dass die Welt mit all ihren Unterschieden und ihrer Vielfalt eine wunderschöne und bereichernde Erfahrung sein kann!

Schreib uns gerne eine Mail an jog@jogspace.net wenn du mit uns aktiv werden willst gegen Diskriminierung und Abschiebung und dafür, dass alle Menschen die gleichen Rechte bekommen.

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Vassey Traore: Menschen, die hier in Deutschland leben, müssen wirklich eine Chance bekommen!

Warum das Leben mit einer Duldung so viele Problemen und Stress bei jungen Menschen erzeugt und was sich ändern muss? Darüber berichtet Vassey Traore von Jugendliche ohne Grenzen.

Ich bin 20 Jahre alt, komme aus Guinea und lebe seit 4 Jahren in Deutschland. Ich bin seit 2021 bei JoG aktiv. Mir wurde JoG bei einer Veranstaltung von Rat & Tat Bremen vorgestellt, einer Beratungsstelle für queere Menschen. Danach habe ich dann bei einem Workshop von JoG in Oldenburg teilgenommen, den ich sehr gut fand. Die Leute bei JoG sind supernett und engagiert. Deswegen bin ich weiterhin dort aktiv und habe vor, immer dabei zu bleiben.

Bisher lebe ich leider noch mit der Duldung. Dabei habe sehr viel durchgemacht, um dahin zu kommen, wo ich jetzt bin. Ich habe wirklich alles getan, was ich kann, um mir hier ein Leben aufzubauen. Und ich werde weiterhin alles tun – ich bleibe dran, ich gebe niemals auf!

Wenn ich „alles“ sage, meine ich z.B.: Integrationskurs für Jugendliche, Sprachkurs, Schule… und jetzt fange ich im Februar mit meiner Ausbildung als Hotelfachmann an. Darüber bin ich glücklich. Aber es gibt dabei noch ein großes Problem: ich muss zunächst noch einiges hinter mich bringen, um mit der Duldung eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, das ist wirklich nicht einfach! Sich mit einer Duldung um eine Arbeitserlaubnis zu bemühen, bedeutet Stress und man muss viel Unsicherheit aushalten. Dieser Druck, der Ausbildungsanfang, die Nervosität und der allgemeine Alltagsstress zusammen sind natürlich für eine Person extrem anstrengend. Ich würde sagen, dass es ganz viele Menschen wie mich gibt: wir wollen hier arbeiten, wir wollen hier studieren, wir wollen hier unsere Ausbildung machen. Aber durch die Duldung ist alles immer mit Problemen und Stress verbunden – man wird durch so viele Hürden auf- und abgehalten.

Meine Forderungen sind: Menschen, die hier in Deutschland leben, müssen wirklich eine Chance bekommen! Menschen, die hier leben, studieren wollen, arbeiten wollen, für ihre Familie, ihre Verwandten, für die Gesellschaft – raus aus der Duldung! Also: Menschen aus der Duldung, der schlimmen Lage und der Situation einer drohenden Abschiebung befreien! Damit wir hier arbeiten und uns Perspektiven aufbauen können und damit wir unser Leben hier endlich in Frieden und ohne Angst leben können.

Duldung abschaffen! Abschiebungen abschaffen! Lager abschaffen! Kein Mensch ist illegal – alle Menschen sind gleich!

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Sahar: Die JoG-Demo, war die erste Demo, bei der ich mitgemacht habe.

Was Sahar’s Highlight der JoG-Konferenz in München war? Darüber berichtet sie in einem kurzen Text.

Hallo, ich heiße Sahar und bin 14 Jahre alt. Ich komme aus Afghanistan und wohne jetzt seit acht Monaten in Berlin.

Meine Tante engagiert sich bei Jugendliche ohne Grenzen. Durch sie bin ich zu JoG gekommen. Meine Teilnahme bei der Konferenz in München (anlässlich der Innenminister*innenkonferenz) war das allererste Mal, dass ich bei einem JoG-Treffen dabei war. Die JoG-Konferenz hat mir sehr gut gefallen. Was war für mich das Highlight? Ich würde sagen, besonders gut und wichtig fand ich den Workshop zum Bundesaufnahmeprogramm für Afghan*innen, der bei der JoG-Konferenz stattgefunden hat.

Am ersten Abend der JoG-Konferenz fand eine Demonstration in München statt. Hier war ich auch dabei. Das Gefühl mit dem ich aus der Demo rausgegangen bin, war für mich ein unklares Gefühl, aber ein gutes, positives! Es war die allererste Demo in meinem Leben bei der ich mitgemacht habe.

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Wahed Khan: „Viele Menschen, die hier leben, können sich nicht auf die Regierung oder auf die Polizei verlassen.“

Wahed Khan berichtet über seine Teilnahme an der JoG-Konferenz in München und warum er bei JoG aktiv ist.

Ich bin 2012 nach Deutschland gekommen und war dann schon aktivistisch engagiert. Durch das BBZ und Freunde habe ich JoG kennengelernt und bin 2013 eingestiegen, weil JoG für Ziele kämpft, die mir wichtig sind – für Menschenrechte, für Bleiberecht, für das Recht auf Bildung usw.

Auf die Frage, was sich ändern soll, fällt mir sehr viel ein. Ich kann hier nur einige Punkte nennen.

Zunächst zum Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan: Es melden sich viele Leute aus Afghanistan bei Instagram oder Facebook bei mir, auch viele Frauen. Sie sind gefährdet und haben Angst, aber sie können sich nicht für das Bundesaufnahmeprogramm anmelden, z.B. weil sie keinen Kontakt zu meldeberechtigten Stellen haben. Auch muss das Kontingent von 1000 Leuten pro Monat höher sein. In Afghanistan ist jeder gefährdet, die Situation ist wirklich schlecht! Das Bundesaufnahmeprogramm ist, als würde man aus einem Topf voll Reis nur ein einziges Reiskorn herausnehmen.

Andere Themen über die ich als JoGler reden will sind z.B. Rassismus und Polizeigewalt in Deutschland.

Rassismus zieht sich durch viele Bereiche, z.B. Bildung und Arbeitsmarkt. Sowas habe ich auch erlebt. Ich habe vier Jahre eine Ausbildung gesucht. Ich habe geschrieben: ich bin seit 10 Jahren hier, ich habe Fachabitur, ich engagiere mich bei JoG für Menschenrechte, ich habe ein Buch mitgeschrieben, ich war bundesweit bei verschiedenen Veranstaltungen als Moderator aktiv… Manchmal wurde mir schon nach fünf Minuten abgesagt. Da war mir klar, dass meine Unterlagen nicht mal richtig angeschaut werden. Jetzt mache ich eine Ausbildung als Immobilienkaufmann. Auch hier kriege ich Rassismus täglich mit, auch seitens der Lehrer*innen.

Rassismus spielt auch beim Thema Wohnen eine Rolle. Lager müssen abgeschafft werden! Und es braucht Wohnraum für alle! Für Menschen nicht-deutscher Herkunft ist es wirklich schwierig eine Wohnung zu finden wegen rassistischen Eigentümer*innen und Vermieter*innen.

Alle müssen ein Recht auf eine Wohnung haben, damit sie hier normal leben können! Bei der JoG-Konferenz und unserer Demo anlässlich der Innenminister*innenkonferenz haben wir deshalb auch gefordert: Lager abschaffen! Wichtig waren auch unsere Forderungen z.B. zum Thema Polizeigewalt. Denn Menschen sind immer wieder betroffen von Diskriminierung und Polizeigewalt. Viele Menschen, die hier leben, können sich nicht auf die Regierung oder auf die Polizei verlassen.

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Shabnam: „Wir wollen Gleichberechtigung“

Ein Text von Shabnam über ihre Teilnahme an der JoG-Konferenz in München und warum sich alles ändern muss.

Ich bin seit über einem Jahr bei JoG aktiv. Diese JoG-Konferenz (anlässlich der Innenminister*innen-Konferenz in München 2022) war meine zweite, ich war schon 2021 bei der Konferenz in Stuttgart dabei.

Was sich ändern soll? Alles! Alle Menschen in Deutschland sollen gleich behandelt werden. Was ich gesehen habe, ist: Ukrainische Menschen werden von Deutschland als Geflüchtete Erster Klasse behandelt, andere Personen als Geflüchtete Zweiter Klasse. Ich freue mich, wenn andere Hilfe bekommen! Wenn man helfen kann, muss man helfen, das ist eine Pflicht. Aber: Für alle Menschen muss das gleich gelten. Dass einige besser, aber viele andere weiterhin schlecht behandelt werden, wollen wir nicht. Deswegen machen wir Demos. Wir wollen Gleichberechtigung und gerechte Perspektiven für alle.

Was wollen wir noch? Uns sicher fühlen! Und, dass nicht jeden Tag Menschen Rassismus erleben müssen. Niemand will aus seinem eigenen Land flüchten. Neues Land, neue Kultur, neue Menschen und man muss ganz von vorn anfangen – all das ist schon ein großes Problem. Und dann muss man zusätzlich zu all dem noch gegen Rassismus ankämpfen. Früher habe ich nicht mal gewusst, was Rassismus ist. Dann kam ich nach Deutschland und habe ihn selbst erlebt. Ich hatte ein Kopftuch, das habe ich abgelegt, weil ich so gemobbt wurde. Warum? Manche Leute denken direkt, dass man unterdrückt wird und eigentlich kein Kopftuch tragen will. Aber es gibt Menschen, die das mit Stolz tragen! Menschen, die das wollen! Das Problem sind diejenigen, die das nicht verstehen wollen, die denken „Deutschland ist das beste Land der Welt“ und dabei ganz bestimmte, rassistische Vorstellungen haben.

Diskriminierung hat sehr ernste Auswirkungen, z.B. Benachteiligungen, aber auch psychische Folgen. Manche Menschen, die von Rassismus betroffen sind, bekommen schwere Depressionen. Wir wollen, dass das aufhört, und alle Menschen sich sicher fühlen können.

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Video der JoG-Proteste in Würzburg

Im Juni haben wir in Würzburg bei der Innenminister*innen-Konferenz für Aufnahme und Bleiberecht protestiert und eine Parallel-Konferenz junger Geflüchteter organisiert. Fish In Water Films hat uns begleitet. Jetzt ist das Video fertig! Danke für die Unterstützung und die super Arbeit.

 

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Kampagne für ein gerechtes Staatsbürgerschafts-, Einbürgerungs- und Wahlrecht

Werde aktiver Teil unserer Kampagne! Unterzeichne und teile unsere Petition “Pass(t) uns allen – Kampagne für ein gerechtes Staatsbürgerschafts-, Einbürgerungs- und Wahlrecht“.


Wir starten mit der Kampagne für ein gerechtes Staatsbürgerschafts-, Einbürgerungs- und Wahlrecht: „Pass(t) uns allen“.

In Deutschland leben aktuell mehr als 11 Mio. Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. 1,5 Mio. von ihnen haben keinen deutschen Pass, obwohl sie hier geboren sind. Und im europäischen Vergleich liegt die Einbürgerungsquote in Deutschland bei unter 2 Prozent.

Die Bundesregierung hat angekündigt, das Einbürgerungsgesetz vereinfachen zu wollen. Doch die politischen Debatten bleiben bisher weit hinter unseren Forderungen zurück. Wenn Menschen, die seit Jahren hier leben oder hier geboren sind, nicht vor Abschiebung geschützt sind, nicht wählen dürfen und in ihrem Alltag zahlreichen Beschränkungen unterliegen, ist das nicht nur ungerecht, sondern auch ein massives Demokratiedefizit!

Als Bündnis bestehend aus über 22 migrantischen und rassismuskritischen Interessenvertretungen, Selbstorganisationen, Initiativen und Einzelpersonen aus Deutschland wollen wir das ändern!

Mehr Informationen auf der Kampagnenseite >>>

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Joachim Herrmann zum Abschiebeminister 2022 gewählt

Im Rahmen eines Gala-Abends der Jugendlichen ohne Grenzen (JoG) wurde der bayerische Innenminister Joachim Herrmann zum „Abschiebeminister 2022“ gewählt. Der Negativpreis haben wir heute Vormittag bei der Konferenz der Innenminister*innen in München übergeben.

Mit 57,6% der Stimmen setzte sich Herrmann deutlich gegen den brandenburgischen Innenminister Michael Stübgen (29,1%) und den sächsischen Innenminister Armin Schuster (13,3%) durch.

Den Negativpreis erhält Herrmann, da bayerische Behörden bei Abschiebungen besonders rücksichtslos vorgehen. So wird momentan versucht, noch schnell Menschen abzuschieben, die vom neuen Chancen-Aufenthalt der Ampel-Koalition profitieren könnten, das voraussichtlich am 01.01. in Kraft treten wird. Der aktuellste Fall ist der von Chris Kamara aus Landshut, der Ende November verhaftet wurde, um ihn nach Sierra Leone abzuschieben, obwohl er schon seit über fünf Jahren in Deutschland lebt und ein aufenthaltsberechtigtes Kind hat. Derzeit ist er in Abschiebungshaft. Zudem hält Bayern weiterhin flächendeckend am Konzept der AnkER-Zentren als Abschiebungs- und Ausgrenzungseinrichtungen fest. Kinder und Erwachsene, die dort leben müssen, werden bewusst von der Integration in Arbeitsmarkt und kommunale Schulen abgehalten.

Bei der Gala wurde zudem der Initiativenpreis 2022 für ehrenamtliches Engagement verliehen. Die Preisträger*innen in diesem Jahr sind:

  • Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migrant*innen – München, die sich mit Aktionen und praktischer Solidarität seit über 20 Jahren für gleiche Rechte einsetzt. http://karawane-muenchen.org/
  • Protestcamp Sierra Leone, auf dem Geflüchtete seit mehr als einem Jahr gegen Abschiebungen protestieren und sich für Aufenthaltsperspektiven, Arbeitsmarktzugang und Deutschkurse einsetzen. https://sierraleonerefugees.noblogs.org/

JoG veranstaltet seit 2005 Gegenkonferenzen mit jungen Flüchtlingen parallel zur Konferenz der Innenminister*innen. Dabei wird auch der Preis „Abschiebeminister des Jahres“ an den*die Innenminister*in verliehen, der*die im vorangegangenen Jahr durch eine besonders rücksichtslose Abschiebungspolitik aufgefallen ist.

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A featherless bird to fly in horizons!

JoG-Mitglieder haben einen Artikel verfasst, indem analysiert wird, warum es so wichtig ist, die Fähigkeiten und Erfahrungen von geflüchteten Menschen sowohl im Aktivismus als auch im gesamtgesellschaftlichen Umgang mit Zuwanderung zu nutzen, zu stärken und zu integrieren.

A featherless bird to fly in horizons!

by Shiwa Askandari & Ahmad Hamid Wahidy

In a globalization era one cannot ignore the fact of migration, and with migration we form our human life. Both the migration practices and theories have provided us with the notion that migration has been a continuous social phenomenon throughout human history. Such a phenomenon is not solely related to the social structures but inclusively with political structure, economic trends, geographical changes and demographical exchanges. The government and non-government institutions have recognized this vital process to be formed within policies, structures, international and national budgets. The immigration and asylum process require agreements at macro level, policies at mezzo level and holistic action at micro level.

Migration is an interdisciplinary subject matter. Geographers, economists, sociologists, social psychologists and anthropologists have focused on various theories to explain the typology, reasons and results of migration. Additionally, other disciplines including history, political science, anthropology, demography, cultural studies and law have developed assumptions, theories and research studies. Push and pull models and ‘rational actors’ as the individual decisions form migration. Furthermore, determinism, functionalism and historicism act as internal logic and elegant simplicity which recognizes theoretical stance of migration (King , 2012). Throughout the human history, migration has been recorded within the cultural evidences and human relations. The theoretical foundation of international immigration, for instance, discusses the labor market and wages, movements and decisions (Massy, Arango, & Hugo, 1993). Statistics also report the fact of migration as a phenomenon. Only in Europe and Northern America in the year 2020 total 145,414,863 number of migrants are recorded (Batalova, 2022). The literature, science, cultural evidences and reports have so far proven the phenomenon aspect of migration not as a social problem to be eliminated rather as a phenomenon to be organized, managed and controlled.

Migration at the macro and mezzo levels have been highlighted. The deep dark part of migration remains within the person itself. On one hand, the migration as a broader picture discussed above derives basically on an individual based decision either individual person or as a family and on the other hand it consequently results in individual setting. Likewise, the migrant does not only spend on the migration as a person migrating rather man migrating with culture, norms, values, history and personality. Vitally, immigrants with generational and world class differentiations encounter cultural clashes and value conflicts. In addition, addressing the needs of immigrants with different backgrounds and experiences remains a difficulty both for the government and the assisting NGOs. For instance, the asylum seekers and the immigrants living in Heims in Germany face legal challenges and psychosocial traumas. The legal challenges include all the formal obstacles created by laws, for instance, complexities of issuing work permit during the temporary residence permit “Aufenthalsgestatug”. The psychological traumas, on the other hand, derive both from the background as a result of loss of everything and stresses from the legal limitations, difficulties in integration process and hesitance of future.

In a nutshell, the needs of immigrants differ and therefore a micro-social policy is required to address the needs and use the skills, experiences and capacities of the human resources for their growth and development both the in process of integration and post-integration futuristic endeavors. A holistic approach of top-down and bottom-up studies are required both qualitative and quantitative to ensure the subjectivity and objectivity of migrants’ point of view and experiences. Subsequently, the study results will draw case based, group based and community based intervention models to minimize hazardous challenges and facilitate the process of integration to the post-integration development. As a surplus, immigrants could be assisted through a young generation social workers at Heims with community organization, social group work and case work expertise and experiences. Mobilization and utilization of immigrants’ capacity and experiences to work for other immigrants is vital in promoting sense of contribution to integration and success. Such an inclusive and holistic approach shall organize and minimize the challenges of immigrants to enjoy human rights and development.

References

Batalova, J. (2022, July 21). Migration Policy Institute. Retrieved November 16, 2022, from www.migrationpolicy.org: https://www.migrationpolicy.org/article/top-statistics-global-migration-migrants#:~:text=In%202020%2C%2048%20percent%20(134.9,percent%20during%20the%20same%20period

King , R. (2012). Theories and Typologies of Migration: An Overview and A Primer. (E. Richard, Ed.) Malmo: Malmö Institute for Studies of Migration, Diversity and Welfare (MIM).

Massy, D. S., Arango, J., & Hugo, G. a. (1993). Theorie of International Migration: A Review and Appraisal. Population and Development Review, 19(3), 431-466.

 

 

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